Polarität – Warum Helfen das Böse verstärkt

Warum Helfen manchmal das Gegenteil bewirkt – Und wie du es richtig machst

Helfen ist gut. Oder? Wir alle wollen Gutes tun, Menschen unterstützen und die Welt ein kleines Stück besser machen. Doch was, wenn du durch dein Helfen genau das verstärkst, was du eigentlich verhindern möchtest? Was, wenn dein „Gutes Tun“ unbewusst das Böse wachsen lässt?

Lass uns einmal tief in das Konzept der Polarität und des Gesetzes der Anziehung eintauchen – und vor allem, wie du wirklich effektiv und sinnvoll helfen kannst.


🌗 Polarität – Warum dein Helfen das Böse manchmal verstärkt

Es gibt ein Konzept, das oft falsch verstanden wird: Polarität. Dieses Prinzip besagt, dass alles in unserer Welt zwei Seiten hat – Gut und Böse, Licht und Schatten, Gesundheit und Krankheit.

Aber hat das Universum wirklich Polaritäten?

Das ist der Punkt: Das Universum an sich ist neutral. Es reagiert nur auf Energie und Schwingung – nicht auf unsere Bewertungen von „Gut“ und „Böse“. Diese Polaritäten existieren eigentlich nur in unserer menschlichen Wahrnehmung, weil wir Dinge ständig bewerten.

Beispiel:


📌 Warum Demonstrationen & Proteste oft das Gegenteil bewirken können

Ein gutes Beispiel für das Prinzip der Polarität ist der Umgang mit politischen Bewegungen, Parteien oder sozialen Missständen, die man als negativ oder schädlich empfindet. Viele Menschen fühlen sich berufen, aktiv dagegen vorzugehen, indem sie auf die Straße gehen, demonstrieren oder laute Proteste organisieren. Der Gedanke dahinter scheint auf den ersten Blick edel: „Wir setzen ein Zeichen gegen das, was wir ablehnen.“

Doch hier liegt genau das Problem.

💡 Was passiert tatsächlich?
Der Fokus dieser Aktionen liegt auf dem Kampf gegen etwas. Die gesamte Energie ist auf das gerichtet, was man ablehnt oder bekämpfen möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um politische Bewegungen, bestimmte Parteien oder soziale Ungerechtigkeiten handelt. Der gemeinsame Nenner ist immer der Kampf, das Ablehnen, das „Dagegen-Sein“.

Doch das Universum arbeitet nicht mit moralischen Bewertungen wie „gut“ oder „böse“. Es reagiert ausschließlich auf die Energie, die du aussendest. Wenn du also mit voller Kraft gegen etwas kämpfst, richtest du deine Energie direkt auf genau dieses Thema. Du verstärkst seine Existenz – auch wenn du es eigentlich zerstören möchtest.


👉 Dahin fließt die Energie und wird verstärkt.

Je mehr Menschen sich darauf konzentrieren, gegen etwas zu kämpfen, desto mehr Aufmerksamkeit, Energie und Macht erhält dieses Thema. Das kann sich in Form von medialer Aufmerksamkeit, wachsender Anhängerschaft oder sogar verstärkter Aggression und Widerstand äußern.

Ein klassisches Beispiel ist die politische Bühne. Wenn eine Partei oder Bewegung immer wieder bekämpft wird, rückt sie automatisch ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie wird sichtbar, greifbar und erhält dadurch sogar mehr Kraft, Anhänger und Bedeutung – ganz gleich, ob diese Aufmerksamkeit positiv oder negativ ist.


✅ Wie könnte es anders funktionieren?

Anstatt gegen etwas zu kämpfen, wäre es viel kraftvoller, deine Schöpferkraft auf das zu richten, was du wirklich erschaffen möchtest.

Beispiel:
Statt „gegen Hass“ zu demonstrieren, könntest du aktiv Projekte, Aktionen und Veranstaltungen fördern, die Mitgefühl, Liebe, Verständnis und Verbindung in die Welt bringen.
Statt „gegen Ungerechtigkeit“ zu kämpfen, könntest du Strukturen und Systeme fördern, die Gerechtigkeit, Fairness und Mitgefühl verkörpern.

Wenn du deine Schöpferkraft auf das Positive richtest, anstatt gegen das Negative zu kämpfen, nährst du genau das, was du erleben möchtest. Das Universum reagiert auf diesen energetischen Fokus, indem es mehr von dieser Energie anzieht und verstärkt.

💡 Der Schlüssel:

Lerne, aus deiner Schöpferkraft heraus zu handeln, anstatt gegen das Negative anzukämpfen.


Das Universum versteht keine „Neins“. Es reagiert nur auf deine Schwingung.


💥 Warum dein Helfen oft das Gegenteil bewirkt

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass das Universum auf deine Schwingung reagiert – egal, ob du etwas positiv oder negativ siehst. Wenn du ständig „gegen“ etwas kämpfst, konzentrierst du dich trotzdem auf das Negative.

Alltagssituation:

Du bist in einer Beziehung und versuchst immer wieder, Konflikte zu vermeiden, um Harmonie zu schaffen. Doch je mehr du versuchst, Streit zu verhindern, desto mehr scheinen sich die Konflikte zu häufen. Warum? Weil dein Fokus ständig auf „Streit vermeiden“ liegt – und nicht auf „Liebe leben“.


💡 Wann wird Helfen toxisch? (Das Helfersyndrom)

Helfen wird dann toxisch, wenn es aus den falschen Gründen geschieht. Vielleicht kennst du das Gefühl, immer für andere da zu sein und dabei selbst auszubrennen. Hier sind ein paar typische Anzeichen, dass du ins Helfersyndromgeraten bist:

❌ Typische Anzeichen des Helfersyndroms:

  1. Du hilfst aus Pflichtgefühl oder Schuldgefühlen heraus.
    • Beispiel: Du fühlst dich verantwortlich für den Streit zwischen deinen Freunden und versuchst ständig, sie zu versöhnen – selbst wenn sie gar keine Hilfe wollen.
  2. Du erwartest Dankbarkeit oder Veränderung.
    • Beispiel: Du gibst immer wieder Ratschläge, wie jemand sein Leben verbessern könnte, und ärgerst dich, wenn die Person nicht danach handelt.
  3. Du opferst dich selbst auf.
    • Beispiel: Du gibst alles für deine Familie oder deinen Job, aber deine eigenen Bedürfnisse bleiben immer auf der Strecke.
  4. Du fühlst dich verantwortlich für das Leid anderer.
    • Beispiel: Du hilfst Menschen ständig mit Geld oder Zeit, weil du glaubst, ohne dich könnten sie nicht glücklich sein.

✅ Wie du wirklich sinnvoll helfen kannst (Ohne das Böse zu verstärken)

Die Lösung liegt darin, deine Absicht und Energie zu überprüfen. Statt gegen das Negative zu kämpfen, konzentriere dich auf das Positive, das du wirklich erschaffen möchtest.

📌 So schützt du dich und hilfst effektiv:

1. Richtig Fokussieren:

Anstatt gegen etwas zu kämpfen, konzentriere dich auf das, was du erschaffen möchtest.

Alltagssituation:

  • Statt „gegen Mobbing“ zu kämpfen, könntest du dich darauf konzentrieren, ein positives Umfeld voller Respekt und Freundlichkeit zu fördern.
  • Statt „gegen Armut“ zu kämpfen, erschaffe Möglichkeiten für Fülle, Kreativität und Wachstum.

2. Deine Absicht überprüfen:

Frage dich ehrlich, warum du helfen möchtest. Kommt es wirklich aus Freude und Liebe oder aus einem Gefühl der Verpflichtung?

Fragen an dich selbst:

  • „Mache ich das, weil ich wirklich helfen will, oder nur, weil ich mich dann besser fühle?“
  • „Bin ich wirklich bereit, Menschen ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen?“

3. Frage nach Erlaubnis:

Nicht jede Hilfe wird gebraucht oder gewollt. Manchmal ist das beste Geschenk, jemanden seinen eigenen Weg finden zu lassen.

Alltagssituation:
Du siehst, wie eine Freundin immer wieder dieselben Fehler in Beziehungen macht. Anstatt ihr ständig Ratschläge zu geben, könntest du sie einfach liebevoll unterstützen und ihre Entscheidungen akzeptieren.

4. Kümmere dich um deine eigene Energie:

Dein Helfen wird immer dann toxisch, wenn du selbst nicht in deiner Kraft bist. Fülle zuerst deinen eigenen Energietank auf, bevor du anderen helfen willst.

Alltagssituation:
Du bist ausgebrannt von der Arbeit und versuchst trotzdem, deine Familie zu unterstützen. Was wäre, wenn du dir zuerst Zeit nimmst, um dich selbst wieder in Balance zu bringen?


🌟 Wie du aus deiner Schöpferkraft heraus handelst

Helfen wird dann wirklich kraftvoll, wenn es aus deiner Schöpferkraft kommt. Das bedeutet, dass du:

  • Dich auf das Positive fokussierst, das du erschaffen möchtest.
  • Inspiration und Freude als Antrieb nutzt, statt aus Angst oder Pflichtgefühl zu handeln.
  • Dich selbst als unerschöpfliche Quelle von Kreativität und Liebe wahrnimmst.
  • Loslässt, was du nicht kontrollieren kannst, und Vertrauen in den natürlichen Fluss des Lebens hast.

Praktischer Tipp: Bevor du handelst, frage dich:
„Fühle ich mich gerade freudvoll, inspiriert und voller Kraft – oder handele ich aus Angst, Schuld oder Pflichtgefühl?“

Helfen ist dann kraftvoll, wenn es aus Liebe, Freude und Inspiration geschieht – nicht aus Pflichtgefühl oder dem Wunsch, etwas Negatives zu bekämpfen.
Das Universum reagiert auf deine Schwingung, nicht auf deine Bewertungen. Wenn du aus reiner Schöpferkraft hilfst, ohne zu werten oder zu kämpfen, kannst du wirklich Positives erschaffen.

Mila

P.S.: Hier kommt ein kraftvolles Tarot Spread zum Thema „Schöpferkraft aktivieren“. 😊

🌟 Tarot Spread: Deine Schöpferkraft aktivieren 🌟

Dieses Spread hilft dir, klar zu erkennen, wo du gerade stehst, was dich blockiert und wie du deine volle Schöpferkraft entfalten kannst.

Legung: Ziehe 5 Karten und lege sie in folgender Anordnung:

          [2]
    [1]   [3]   [4]
          [5]

📌 Die Positionen & ihre Bedeutung:

1. Deine aktuelle Schöpferkraft (Wie bewusst nutzt du deine Schöpferkraft gerade? Was ist deine momentane energetische Ausstrahlung?)

2. Blockade oder Schatten (Was hindert dich daran, deine Schöpferkraft voll zu entfalten? Ein Glaubenssatz, Angst oder ein unbewusster Widerstand?)

3. Deine wahre Essenz (Was ist deine stärkste kreative Energie? Wo liegt dein natürliches Potenzial?)

4. Unterstützung vom Universum (Welche Energie oder Botschaft unterstützt dich gerade dabei, deine Schöpferkraft zu entfalten?)

5. Dein nächster Schritt (Wie kannst du ab sofort bewusst aus deiner Schöpferkraft heraus handeln und erschaffen?)


🔮 Reflektionsfragen nach der Legung:

  • Was zeigt dir Karte 1 über deinen aktuellen energetischen Zustand?
  • Welche Blockade wird durch Karte 2 aufgedeckt – und wie kannst du sie auflösen?
  • Welche kreative Kraft wird durch Karte 3 in dir freigelegt?
  • Was kannst du konkret tun, um die Unterstützung von Karte 4 anzunehmen?
  • Welcher Schritt (Karte 5) fühlt sich am freudvollsten und kraftvollsten an?

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du mehr darüber erfahren möchtest, wie du wirklich aus deiner Schöpferkraft heraus handelst, dann schau unbedingt auf meinem Instagram-Kanal vorbei: @mila_charles_official 🔮

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