Selbstführsorge
Selbstführsorge – Ich darf aufhören, wenn es sich gut anfühlt.
Warum das kein Aufgeben ist – sondern Heilung
Es gibt einen Satz, der für viele feinfühlige, bewusste und kreative Menschen ungewohnt – fast provokant – klingt:
Ich darf aufhören, wenn es sich gut anfühlt.
Nicht, wenn alles perfekt ist.
Nicht, wenn es „rund“ aussieht.
Nicht, wenn andere zufrieden sind.
Sondern in dem Moment, in dem mein System Entlastung spürt – selbst wenn es nur fünf Prozent sind.
Wir haben gelernt, über unsere Grenzen zu gehen
Viele von uns sind nicht damit aufgewachsen, auf innere Signale zu hören.
Wir wurden gelobt für:
- Durchhalten
- Zusammenreißen
- Weitermachen, auch wenn es längst zu viel war
So entsteht leise ein innerer Glaubenssatz:
Erst wenn es anstrengend wird, ist es richtig.
Erst wenn ich erschöpft bin, habe ich genug getan.
Doch genau hier beginnt das Problem.
Warum „Flow“ oft kippt
Vielleicht kennst du das:
Du kommst in Bewegung.
Du sprichst, schreibst, teilst dich mit.
Es fließt.
Und dann kippt es.
Der Moment, in dem:
- der innere Kritiker auftaucht
- du dich selbst beobachtest
- Zweifel leiser, aber hartnäckig werden
Was viele dann tun:
Sie machen weiter.
Aus Angst, den Flow zu verlieren.
Aus Angst, sonst nicht diszipliniert genug zu sein.
Doch dein Nervensystem lernt dabei etwas Ungesundes:
Ich werde übergangen – selbst dann, wenn es mir gut geht.
Aufhören im richtigen Moment verändert alles
Aufzuhören, wenn es sich gut anfühlt, ist kein Abbruch.
Es ist ein bewusster Abschluss.
Nicht aus Angst.
Nicht aus Flucht.
Sondern aus Selbstführung.
Der Unterschied ist fein – aber entscheidend.
Dein Inneres speichert:
Ich darf anfangen.
Und ich darf enden.
Ich bin sicher in beidem.
Heilung statt Selbstoptimierung
Heilung bedeutet nicht:
- mehr leisten
- besser funktionieren
- sichtbarer sein um jeden Preis
Heilung bedeutet:
Ich höre auf mich, bevor ich mich verliere.
Gerade für Menschen,
- die viel wahrnehmen
- die sensibel reagieren
- die sich schnell selbst bewerten
ist das kein Luxus.
Es ist notwendig.
Nicht Disziplin bringt Sicherheit.
Selbstregulation tut es.
Beispiele aus dem Alltag – Aufhören, wenn es am Schönsten ist
🌿 Beispiel 1: Der Spaziergang (sehr klar & ruhig)
Du gehst spazieren.
Nicht, um Schritte zu zählen.
Nicht, um ein Ziel zu erreichen.
Nach zehn Minuten merkst du:
Dein Atem wird ruhiger.
Deine Schultern sinken ein Stück.
Viele würden jetzt denken:
Jetzt erst richtig losgehen.
Doch genau hier passiert etwas Entscheidendes:
Du drehst um.
Nicht aus Faulheit.
Sondern weil dein System sagt:
Es reicht.
Du gehst nach Hause
und dein Körper speichert:
Bewegung endet in Sicherheit – nicht in Erschöpfung.
🌿 Beispiel 2: Das Gespräch (emotional stark)
Du bist in einem Gespräch.
Du erklärst dich.
Du bist ehrlich.
Und plötzlich spürst du:
Es ist gesagt.
Nicht alles.
Aber das Wesentliche.
Früher hättest du weitergeredet.
Dich gerechtfertigt.
Noch einen Satz drangehängt.
Dieses Mal hörst du auf.
Du atmest aus.
Du wechselst das Thema.
Du bleibst bei dir.
Nicht, weil du nichts mehr könntest.
Sondern weil dein Inneres sich geschlossen anfühlt.rn weil du darfst.
Warum das nachhaltig wirkt
Wenn du immer erst aufhörst, wenn du erschöpft bist,
lernt dein Inneres:
Kreativität endet im Schmerz.
Wenn du aufhörst, wenn es sich gut anfühlt,
lernt dein Inneres:
Kreativität endet in Sicherheit.
Und das verändert langfristig:
- deinen Ausdruck
- deine Sichtbarkeit
- dein Selbstvertrauen
Eine Einladung
Vielleicht ist heute nicht der Tag,
an dem du alles umsetzt.
Aber vielleicht ist es der Tag,
an dem du dir erlaubst,
früher zu enden.
Nicht aus Schwäche.
Sondern aus Verbindung.
Ich darf aufhören, wenn es sich gut anfühlt.
Das ist keine Disziplin.
Das ist Selbstachtung.
Ein leiser Abschluss
Vielleicht ist das, worauf du gerade wartest,
kein neues Ziel.
Kein nächster Schritt.
Keine weitere Erklärung.
Vielleicht ist es dieser Moment,
in dem du innehältst
und spürst:
Es ist genug.
In „Briefe aus dem Universum“ geht es genau um diese feinen Übergänge.
Um Worte, die nicht antreiben,
sondern erinnern.
Um Botschaften, die dich nicht optimieren wollen,
sondern dich zurück zu dir führen.
Manche Antworten kommen nicht als Lösung.
Sondern als leises Einverständnis.
Dass du aufhören darfst.
Dass du vertrauen darfst.
Dass du nicht mehr musst, um richtig zu sein.
Wenn dich diese Art von Erinnerung ruft,
findest du Briefe aus dem Universum hier:
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Und vielleicht ist das Universum gerade nicht dabei,
dir etwas abzuverlangen –
sondern dir zu schreiben. ✨
Mila


