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Job

Tod im Job

Wir werden heute den Tod im Job von 3 Perspektiven beleuchten. Einmal den Verlust eines Mitarbeiters durch den Tod.

Die zweite Perspektive, wenn ich selbst Tod im Job bin, was bedeutet ich resigniere, ich leide unter Stillstand, zum Lachen ist mir nicht mehr und ich hasse, was ich tue.

Und die dritte Perspektive: Wie der Tod dir hilft im Konflikt eine stabile und wertschätzende Kernaussage zu formulieren.

Anfangen tuen wir mit dem

tödlichen Verlust eines Mitarbeiters.

Eine Klientin von mir, ich nenne sie jetzt mal Karin, ist 45 Jahre und erst seit 4 Monaten in einem Unternehmen. Karin ist Abteilungsleiter im Einkauf eingestellt und betreut 10 Mitarbeiter. Als sie den Job vor vier Monaten begann, war sie hochmotiviert und freute sich auf ihre neuen Aufgaben. Leider kam es anders. Bereits nach 10 Wochen war Karin am Ende mit ihrem “Latein”.

Die Mitarbeiter sabotierten sie, wo sie nur konnten und sie fand keinen Draht zu ihnen. Sie wusste nicht mehr was sie noch tun sollte und rief mich an. Im Coaching stellte sich heraus, dass es einen Drahtzieher gab, der alle Hebel in Bewegung setzte, um sie in ihrem Handeln zu blockieren und vor dem Team inkompetent aussehen zu lassen.

Ich fragte sie im Coaching:

“Welche Beziehung hatte der Drahtzieher zur ehemaligen Führungskraft?”

Da vielen ihr die Schuppen von den Augen.

Karin: “Eine sehr gute Beziehung. Eng, vielleicht sogar freundschaftlich.”

Ich: “Weißt du warum die Person nicht mehr im Unternehmen ist?”

Karin schaute mich mit großen Augen an. “Tod. Er ist verstorben.”

Und somit war das Problem klar. Die Trauer über den Verlust eines geschätzten Mitarbeiters.

Karin: “Was kann ich jetzt tun? Kann man da überhaupt etwas tun?”

“Karin, ich hätte einen Vorschlag für dich. Fühl rein ob es für dich und das Team passend wäre. Du erstellst eine Art Visionboard von dem Verstorbenen.

In der nächsten Teambesprechung nimmst du ein DIN A3 Brett oder eine stabile Pappe, ein schönes Bild von der Person (vielleicht von einem Firmenfest), Kleber und viele verschiedene Zeitschriften mit.

Dann sagst du deinen Teammitgliedern: “Ich möchte für den Verstorbenen ein Personal Board anlegen. Hierzu benötige ich eure Hilfe. Jeder Einzelne von euch überlegt sich, was er an dem Verstorbenen besonders sympathisch, beneidenswert oder authentisch gefunden hat. Das kann in Form von Zitaten, Wörtern oder auch Bildern sein. Zur Hilfe habe ich Zeitschriften mitgebracht, hier könnt ihr ausschneiden, was gefällt. Danach füllen wir gemeinsam das Board.”

Dieses Personal Board hängt jetzt im Meeting-Raum der Firma und wenn es mal ein scheinbar unlösbares Problem gibt, schauen die Mitarbeiter auf das Board und fragen sich,

“Was würde der Verstorbene jetzt antworten oder gar tun?”

Die Beziehung zwischen Karin, dem Drahtzieher und dem Team verbesserte sich schlagartig durch die Würdigung des Verstorbenen. Das Team ist nun vollständig.

Die zweite Perspektive:

Tod im Job durch Resignation

Ich weiß wie es ist, wenn man nicht mehr lachen kann, obwohl das Gelächter groß ist. Kein Erfolg trotz harter Arbeit und Überstunden. Andere machten viel weniger und waren die Lieblinge beim Chef. Ich fühlte mich als Außenseiter, einsam und ich hatte das Gefühl aus dieser Minusspirale nicht mehr herauszukommen.

Konflikte und Kritik trafen mich mitten in Herz und meine damalige Partnerschaft ging auch zu Grunde. Ich war Ende zwanzig ein Frack. Die Welt war schwarz, weiß und grau. Bunt sah ich nicht mehr.

Wie nimmst du den Tod im Job wahr?

Vielleicht so:

Es gibt verschiedene Gründe sich im Job so zu fühlen. Wichtig ist, dass wenn es dir so geht, du hinschaust, nicht weg rennst. Ein neuer Job bringt oftmals nur kurz Linderung, irgendwann, meist schneller als gedacht, hast du das gleiche Problem wieder.

Ein Coaching kann hier Wunder bewirken. Meist sind es antrainierte Glaubenssätze, die abtrainiert werden dürfen.

Die 3. Perspektive

Wie der Tod dir hilft im Konflikt eine stabile und wertschätzende Kernaussage zu formulieren.

Wie der Tod dir hilft im Konflikt eine stabile und wertschätzende Kernaussage zu formulieren.🤩Komm auf meinen Blog, da bekommst du ausführlich alle Informationen.https://coachmila.de/tod-im-job/#masterkurs #konflikt #job #konfliktmanagement #führung #achtsamkeit #selbstwert #kritik #selbstverwirklichung #emotionen #kommunikation #selbstsicherheit #selbstvertrauen #gefühle #beziehungen #bewusstsein #ehrlichkeit #gelassenheit #arbeitsplatz #kollegen #arbeit #karriere #persönlichkeitsentwicklung #comeback #coaching #mc

Gepostet von Coach Mila Charles – Lebe 100% am Dienstag, 25. Februar 2020

Der Tod ist nicht unser Feind. Er ist der Rebell in dir, der es auf den Punkt bringen und handeln will. Du kannst es vielleicht vergleichen mit der Rebellion deiner Jugend.

Das bedeutet Tod im Job heute für mich:

Schreibe mir gerne Feedback zum Blog.

The End

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