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Warum bist du hier?

Warum ist das Warum so wichtig in unserem Leben? Müssen wir unbedingt wissen, warum wir auf der Welt sind? Ächzen wir nach unserer Berufung?

und ist die Berufung gleichzusetzen mit dem Warum?

Was meinst du?

In meinem vergangenen Blogbeitrag habe ich beschrieben, was die Berufung für mich bedeutet. Wenn du magst lese mehr…

Ist die Berufung gleichzusetzen mit dem Warum?

Nein, die Berufung ist das WIE! Was bedeutet mit welchen Mittel drücke ich mein Warum aus. Das Warum ist auf einer ganz tiefen Ebene, die für uns Menschen schwer erfassbar ist.

Brauche ich das Warum, um das Wie (Berufung) zu leben?

Muss ich es überhaupt in Worte fassen? Ich habe mich selbst zum Thema Warum coachen lassen. Folgendes kam dabei heraus: Mein Warum wurde aufgespürt durch verschiedene, emotional starken Lebenssituationen in meinem Leben. Ich beschreibe dir ein Beispiel:

Als ich 7 Jahre alt war, kam ich nach dem Unterricht in den Hortraum. Meine 29 Mitschüler und die Hortnerin erwarteten mich bereits. Eine Stimmung von tiefer Trauer erfüllte meinen Körper. Ich sah, wie einige Mitschüler weinten und suchte mit meinem Blick die Hortnerin, um zu erkennen was los war.

Ich fand sie nicht und fragte einen Mitschüler. Der Mitschüler zeigte mir die Hortnerin. Sie kauerte in der Ecke und weinte. Eine andere Hortnerin hielt ihre Hand. “Was ist los?” fragte ich. “Sie ist entlassen worden!” sagte ein Mitschüler, “Was können wir tun?” Ich spürte, wie sich Wut in meinem Körper breit machte.

Daraufhin ging ich mit 5-10 Mitschülern, ich weiß es nicht mehr genau wieviele, zum Direktor. Die Sekretärin wollte uns aufhalten. Doch ich ließ mich nicht beirren, riß die Tür vom Direktors Büro auf und da standen wir, vor seinem Schreibtisch.

Der Direktor bekam große Augen und fragte, was los sei. Ich sagte mit Wut in der Stimme: “Warum entlassen sie Frau….? Sie ist doch unsere Lieblingshortnerin!” Mir stießen die Tränen in die Augen.

Was der Direktor genau sagte, weiß ich leider heute nicht mehr. Ich weiß aber, dass die Begründung legitim und für mich verständlich war. Wir gingen zurück in den Hortraum, berichteten und trösteten die Hortnerin. Die Hortnerin weinte nun nicht mehr vor Trauer über den Verlust des Jobs, sondern vor Glück. Wir haben ihr mit unserem Verhalten eine große Anerkennung geschenkt.

Was hat die Situation mit mir gemacht?

Wie hat sich mein Verhalten auf die Mitschüler oder den Direktor oder gar der Sekretärin ausgewirkt? Hat es das Gemeinschaftsgefühl gestärkt? Kann eine so lichtvolle Situation auch Schatten hervorrufen?

Aus dieser Situation lassen sich viele Stärken analysieren. Aber sind Stärken, wie Mut, Courage mein WARUM oder eher das WIE?

Erkennst du mein Warum?

Ist das Warum wirklich für uns Menschen greifbar zu machen oder ist es nur eine Sichtweise? Wenn ich jetzt 100 Menschen frage, welches Warum hinter meiner Situation steckt, würde ich wahrscheinlich 100 verschiedene Antworten bekommen. Oder? Ich bin gespannt. Schreibe mir in die Box, bevor du weiter ließt:

Im Coaching haben wir noch weitere, solcher Situationen aus meinem Leben besprochen und Stärken analysiert. Ich habe ein Gefühl bekommen für mein Warum. Mein Bewusstsein geschärft. Mir ist ganz klar geworden, warum ich diesen Blog schreibe, warum ich vom Coaching und Mentoring absolut überzeugt bin und warum ich meine Lebensphilosophie unbedingt in die Welt bringen muss.

Bestätigt hat sich:

In allererster Linie tuen wir Dinge für uns selbst und dann entfaltet sich ganz automatisch eine Wirkung für die Gemeinschaft. Wie in meiner beschriebenen Situation.

Ich hatte die Wut im Bauch, ich konnte nicht anders als zum Direktor zugehen, dabei begeisterte ich andere. Die Trauer schwappte um in Rebellion und die Rebellion transformierte sich in Liebe und Gemeinschaft. Und das ist nicht alleine auf mich zurückzuführen. Es war ein Prozess der mit dem Entschluss der Kündigung von der Hortnerin begann.

Aber wie bekomme ich mein Warum in Worte?

Ich fing an es in Worte zu bringen und zu pfeilen.

1.Ich habe den Mut meine Wahrheit zu sprechen zum Wohle aller.

2.Ich spüre die Hochsensibilität der Menschen und transformiere sie in Worte.

3.Ich zeige den Menschen, dass es gut ist für eine Sache einzustehen.

4.Ich inspiriere Menschen ihrem Herzen zu folgen und sich klar auszudrücken.

5.Ich spüre die Hochsensibilität der Menschen und habe den Mut, Missstände in Worte zu fassen und auszudrücken.

6.siehe Bild

Aber auch der letzte Satz, wird nicht der Letzte gewesen sein. Es geht bestimmt noch tiefer. Das ist das Schöne am Coaching. Die Verarbeitung des Coachings wird mir den Satz noch offenbaren. Ohne das Coaching wäre alles wie es war. Mit dem Coaching bin ich jetzt noch:

  • selbstsicherer
  • selbstbewusster
  • sinnerfüllter
  • mehr bei mir

Erkenntnis:

Unsere Andersartigkeit ist absolut wichtig und liebenswert!

Unterdrückungen und Hierarchien dürfen aufgelöst werden. Wichtige Entscheidungen dürfen gemeinsam besprochen und umgesetzt werden, gemeinsam stark.

Mein Fazit!

Das Erkennen des eigenen Warum finde ich wichtig, damit du dich selbst bestätigen und Zusammenhänge erkennen kannst. Deine wahre Größe zeigt sich im Coaching.

Viele Menschen haben Angst vor ihrem Licht. Auch ich habe nach dem Coaching den Gedanken gehegt: “Naja, soviel Neues gab es da aber nicht!” Doch das gab es!

Wir Menschen neigen dazu unser eigenes Licht runter zu dimmen!

Für mich ist das Warum eher ein Gefühl, was schwer in Worte zu fassen ist. Es ist der Antrieb jeder Handlung. Eines bin ich mir ganz sicher:

Deine Hochsensibilität enthält dein Warum!

Denn die Hochsensibilität sendet dir deine Gefühle und weshalb du deine Gefühle ausleben darfst, lese hier:

Bleibt nur noch eine Frage offen:

Brauche ich das Warum, um das Wie (Berufung) zu leben?

Ich denke das WIE tut bereits jeder Mensch. Den meisten Menschen ist es allerdings nicht bewußt. Im WIE steckt auch das Warum? Aber was war nun zuerst da, das WIE oder das WARUM? Das WARUM! Wenn du jetzt nur Bahnhof verstanden hast, habe ich noch ein paar Fragen für deine Selbstreflexion notiert.

Deine Selbstreflexion

Erinnere dich an eine Situation, die du positiv beeinflusst hast. Dann Frage dich:

  • Wie ist die Situation entstanden?
  • Was hast du in der Situation gefühlt?
  • Welche Personen waren dabei?
  • Hast du Gefühle der Anderen wahrgenommen?
  • Welche deiner Stärken hast du eingesetzt?
  • Warum hast du die Situation beeinflusst?
  • Was war deine Absicht für dich und für die Anderen?
  • Welche positiven Konsequenzen erschlossen sich?

Die Fragen klingen vielleicht harmlos sind aber tief gehende. Viel Erfolg!

Wenn du ernsthaft für dich klären möchtest WIE und WARUM du Dinge tust,

welcher Antrieb dahinter steckt, dann buche ein Erstkontakt mit mir.

sinnhaft grüßt

Mila Charles

P.S. Wenn du Unternehmer bist und Mitarbeiter führst ist es extrem wichtig aus deinem Warum ein Gemeinschafts-Warum zu transformieren. Ist es ein Thema für dich, schreib mich an.

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